Trotz Nachtschicht gesund und glücklich: Wie Visualisierung dein Leben verändert!

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich mir nicht mehr vorstellen konnte, jemals wieder richtig ausgeruht, zufrieden oder leicht zu leben. Alles drehte sich um die Nachtschicht, Termine, Müdigkeit – und darum, einfach zu funktionieren. 

Mit 24 Jahren war es für mich unvorstellbar, glücklich und gesund zu sein. Ich war im Nachtmodus einfach nur müde und traurig.

Einige Jahre später, mit 30, war ich an einem anderen Punkt in meinem Leben angekommen. Ich hatte mich bewusst für einen Nachtdienst entschieden – in einem Heim für Menschen mit Mehrfachbehinderung. Der Arbeitsweg war kurz, die Aufgaben erfüllend, das Team angenehm, der Lohn fair.

Nur eines passte nicht ganz: Es war eben wieder Nachtarbeit. Und doch stellte ich mir diesmal eine andere Frage: Was, wenn es trotzdem möglich ist? Was, wenn ich auch mit Nachtarbeit ein gutes, gesundes und zufriedenes Leben führen kann?
Vielleicht sogar ein glückliches?

Und sie können auch bei dir etwas bewegen. Wenn du dir ausmalst, wie dein Leben aussehen könnte, öffnest du innerlich einen neuen Raum – für Hoffnung, Veränderung und Handlung. Du richtest dich nicht nur auf das aus, was gerade ist, sondern auf das, was möglich werden darf.

Gerade in Zeiten der Erschöpfung vergessen wir oft, dass wir träumen dürfen. Dass wir uns ein anderes, leichteres Leben vorstellen dürfen. Und dass Veränderung immer mit einem Gedanken beginnt.

Visualisierung ist kein „Magie-Trick“. Sie ist ein kraftvoller Schritt, dir selbst zu erlauben, Träume zu haben. Wenn du klar vor Augen hast, wohin du möchtest, kannst du deinen Weg dorthin finden – Schritt für Schritt.

Auch in Psychologie und Religion ist das Visualisieren tief verankert. Ich persönlich bete jeden Tag. Und wenn ich Gott um etwas bitte, stelle ich mir das, worum ich bitte, ganz konkret vor – wie es aussieht, wie es sich anfühlt.

Für mich ist das eine Form der Visualisierung. Und bisher durfte ich erleben: Es funktioniert. Nicht immer sofort, aber auf eine Weise, die mich weiterbringt.

Träume von deinem Leben, so wie du es dir wünschst. Male dir aus, wie du leben möchtest – in einer Meditation, in deinem Gebet oder einfach als Tagtraum. Du darfst gross denken. Du darfst mutig träumen. Deine Wünsche zeigen dir, was dir wirklich wichtig ist – sie sind Wegweiser für dein Leben.

  • Wovon träume ich – beruflich, gesundheitlich, privat?
  • Wie sieht mein Alltag aus, wenn ich gesund und erfüllt bin?
  • Wie würde ich schlafen, essen, leben, fühlen?
  • Welche Menschen sind in meinem Leben – und wie fühlen sich diese Beziehungen an?
  • Was mache ich beruflich, das mich erfüllt?
  • Was bedeutet „glücklich und gesund“ für mich persönlich?
  • Wie fühlt sich das konkret an?
  • Finde heute einen ruhigen Moment.
    Schliess die Augen und male dir dein Leben so aus, wie du es dir wünschst – mit allen Sinnen: Wie sieht es aus? Wie fühlt es sich an? Was hörst, riechst und spürst du?
  • Halte deine Vision fest.
    Schreib sie auf – in Stichworten, als kleiner Text, oder gestalte eine Collage oder ein Bild.
  • Kehre immer wieder zu deiner Vision zurück.
    Lies sie regelmässig, besonders in schwierigen Momenten.
    Sie erinnert dich daran, wofür du dich einsetzt – und dass Veränderung möglich ist.

Ich darf schon heute glücklich und gesund sein.
Nicht erst, wenn alles perfekt ist. Nicht erst, wenn die Umstände sich ändern.
Sondern jetzt – mitten in dem Leben, das ich habe.

Denn jede Veränderung beginnt mit einem Gedanken.
Und jeder Gedanke, der dir gut tut, ist ein Schritt in Richtung Zukunft. 

Alles alles Liebe, deine Simone


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